20. März 2007

Der Maximilian Kolbe des Baskenlands



Man muß mit den linken oder anarchistischen Tönen im Artikel von Martin Baxmeyer ja nicht einverstanden sein, aber die Geschichte des baskischen Passionisten-Priesters Aita Patxi, der er uns erzählt, ist ergreifend und unbedingt lesenswert.

Mehr auf aitapatxi.com, in Castellano und Euskara. Auf deutsch scheint es außer dem Artikel von Baxmeyer keine weitere Info zu geben, jedenfalls laut Google.

1 Kommentar:

str hat gesagt…

Ja, Scipio, es ist schade, daß es auf deutsch nur diese Darstellung gibt.

Der Autor hat nämlich offensichtlich wenig Ahnung vom Spanien der Dreißiger Jahren,

*von antikirchlichen Maßnahmen unter der Republik, besonders vor 1933 und direkt vor dem Bürgerkrieg 1936
*von Putschversuchen von linker Seite (aber das nennt man wohl dann Revolution un damit ist es ja begrüßenswert) gegen die gemäßigte republikanische Regierung
*von der zweitrangigen Rolle Francos zu Beginn des Bürgerkriegs ... er wurde ja erst durch Ausscheiden der anderen Anführer des Putsches zum unbeschränkten Führer
*der Vielfältigkeit des christlichen und auch des konservativen Spektrums (Royalisten, Karlisten, Falangisten)

Wie so oft haben zwei Extreme sich gegenseitig bekriegt. Verlierer waren letztlich die Gemäßigten und natürlich Spanien selbst. Der Verdienst des jetzigen Königs ist, den Riß zu kitten, wenn auch sein derzeitiger Premier darauf aus ist, den Bürgerkrieg doch noch zu gewinnen.