16. April 2008

Eintopf

Heute weht der Konzilsgeist - oder das, was man die letzten 40 Jahre dafür hielt - in der Welt, aus Richtung Gernot Facius uns direkt ins Gesicht.

Der kocht heute nämlich wieder einen liturgischen Eintopf, mit Hilfe von Sprechern des Judentums, deutschen Liturgieprofessoren, italienischen Linksmönchen, gut gewürzt mit Verschwörungstheorien. Ein Löffel voll gefällig?

"Voraussetzung für die vom Zweiten Vatikanum verlangte 'volle, tätige und gemeinschaftliche Teilnahme' ist, dass die Riten knapp, durchschaubar und 'der Fassungskraft der Gläubigen angepasst' sein sollen."

Man merkt, welche Zutaten (lies: Artikel aus Sacrosanctum Concilium) auf dem Löffel schwimmen, wie sie einander bereichern und ein vom Konzil so nicht gedecktes Geschmackserlebnis erzeugen. Ziemlich durchschaubar, das alles.

Kommentare:

Gregor hat gesagt…

Laaaaaaaaaaaaaangweilig. Ich frage mich langsam, wie es möglich ist, daß das gesamte Schrfittum unseres glorreich regierenden Hl. Vaters und so vieler anderer verdienstvoller Autoren (P. Lang, P. A. Nichols, Alcuin Reid, etc. etc.) so völlig an diesen Leuten vorbeigehen kann. Auf kaum einem anderen Gebiet würde man es jemandem durchgehen lassen, diese uralten, längst widerlegten falschen Thesen ständig wiederzukäuen.

str1977@googlemail.com hat gesagt…

Kleiner Hinweis:

Scipio, bei dem Link zu SC fehlt am Anfang ein "ht" ("tp" statt "http"), was zu Fehlern beim Öffnen führt

Tiberius hat gesagt…

Salvete!

Mich ärgert dieser Artikel, denn ich frage mich, wie soll die Kirche den europäischen Relativismus heilen, wenn sie selbst davon befallen ist?

Wer eine Position hat, der soll sie gefälligst bekennen und vertreten. Nur wer ein scharfes Profil hat, kann auch deutlich wahrgenommen werden.

Wenn die Gesprächsbereitschaft des einen auf der Bereitschaft des anderen beruht, sich selbst zu verleugnen, dann ist das Gespräch zu teuer erkauft.

Reden ist kein Selbstzweck!

Tiberius

Diego hat gesagt…

a propos Judentum und Katholizismus: heute veröffentlicht The tablet" einen recht erhellenden Gastkommentar zum Thema; autor der wiener Kardinal Schönborn;

str1977@googlemail.com hat gesagt…

Wobei ich mir bei besagtem Kommentar nicht so sicher bin, inwieweit der zu der Frage der Fürbitte etwas beitragen kann.

Aber lesenswert ist er sicherlich.