29. April 2009

Bischöfinnen, Apokalypse und ein Versuch, wie Wolf Haas zu klingen


Ich bin ja, weiß bloß keiner, heimlich Anbeter von Frauen. Weil haben sie doch mehr Geschmack als meinereins, aktiv und passiv, beides. Heißt: Schaust sie an und siehst was Schönes. Und selber sehen sie auch, was schön ist und was nicht. Schauen hin und bumm! wissen: Das ist häßlich, ab in die Tonne! Oder: Das ist schön, kannst du hin und weg sein, hängst das Dings in den Kleiderschrank oder an die Wand.

Muß ich jetzt natürlich revidieren, weil solche Bischofsdinger hat die Welt nicht gesehen. Bis heute, bis in California. Gut jetzt, kann man sagen, sind nicht kitschig oder so. Langt halt nicht. "Schönheit rettet die Welt" - war das Dostojewski oder der Schweizer Hans Urs? Egal, aber wenn einer von denen recht hatte, dann ist Apocalypse Now. Passt zum Räptschä Index wie die Faust auf den Augapfel, ist nämlich Jahreshöchststand heute mit 166. Nicht auszudenken, wenn die vier noch Mitras aufhätten, schön bunte, wie Campinos oder Textmarker. Da wären wir bei Zwo-Siebzig und die Schweinegrippe wär echt unser kleinstes Problem. Kannst Du nur noch auf die Knie gehen, ob du Bischöfin bist oder nicht.

(via Elsa's Nacht(b)revier, Curt Jester und Orate-Fratres)

Kommentare:

Resident hat gesagt…

Die erinnern mich irgendwie an das Ding, das Saruman in der Ralf-Bakshi-Filversion vom Herrn der Ringe mit sich rumschleppt als er Gandalf gefangen nimmt.

Auf jeden Fall gilt: You shall not pass! ;-)

Resident hat gesagt…

Hier der Link zum Stab:
http://www.youtube.com/watch?v=5qqgPa33mXU