31. Januar 2008

Tschenglisch

Zweimal hingucken musste ich heute auf der Autobahn beim LKW-Überholen: Stand da wirklich "outdoorových"? - Ja, tat es. Wieder was dazugelernt.

Bibel sehen

In meiner Jerusalemer Bibel klebt vorne unter einem Paulus-Zitat (mehr wird nicht verraten) ein Passage von Norbert Lohfink:

"Wir betreten einen virtuellen Raum. Der Kanon ist nicht linear. Seine Bücher sind miteinander vernetzt, so wie die Datenbestände einer Datenbank, wo man von jeder Seite aus direkt auf jeden Punkt einer anderen Seite zugreifen kann. Hier im Kanon kann man sich zumindest von jedem Textkomplex aus direkt auf den Textkomplex Tora zurückbeziehen, und die Tora ist jedem von ihnen gegenüber unmittelbar."

Visualisiert schaut das dann so aus wie auf der Visualizing-the-Bible-Seite von Chris Harrison. (Von Onkel Tobis Schleichwegen)

et ego in occidente

Ich hab' meinen Platz im Abendland gefunden!

Hier.

(Danke, Thomas)

30. Januar 2008

Bücherstöckchen

"Meme" klingt viel anspruchsvoller und kultivierter als das deutsche Stöckchen", bei dem ich jedes Mal an Azaleen oder Tomaten denken muß.

So oder so, es ist mal wieder Zeit für ein "Book Meme" bzw. "Bücherstöckchen", das vom Curt Jester stammt.

1. Welches Buch vermeidest Du instinktiv zu lesen, obwohl Du nur lobende Besprechungen gesehen hast?

Gibt es ein Buch, das nur gelobt wird? Viel gelobt, aber für mich reizlos ist der deutsche Bücherbestseller 2007, das Kerkelingsche "Ich bin dann mal weg". Ich glaube, nicht einmal in einer Buchhandlung habe ich es je durchgeblättert. Von Anselm Grün habe ich ein paar (wenige) Bücher, aber es noch nie geschafft, eines davon wirklich von vorne nach hinten zu lesen. Nach 10, 15 Seiten war mein guter Wille wie weggeblasen.

2. Wenn Du drei Charaktere für eine gemeinsame Unternehmung oder Begegnung lebendig machen dürftest, welche wären das und wofür würdest Du sie zusammenholen?

Mit Will Barrett und Allison im Gewächshaus sitzen, und vielleicht noch einen jungen, nordfranzösischen Landpfarrer dabei haben, der eine Flasche seines roten Weines mitgebracht hat. Ja, das wäre interessant, vorausgesetzt man hätte eine gemeinsame Sprache.

3. (Um ganz schamlos eine Idee aus Jasper Ffordes Thursday Next-Romanen zu verwenden): Man sagt Dir, Du könntest erst sterben, nachdem Du den langweiligsten Roman auf Erden gelesen hast. Es ist zwar ganz schön, unsterblich zu sein, aber irgendwann ist es doch an der Zeit zu sterben. Welches Buch, meinst Du, beschert Dir einen angenehmen Tod?

An Fontane habe ich ganz schlechte Erinnerungen. Vielleicht könnte es bei der zweiten Lektüre von "Frau Jenny Treibel" klappen...

4. Gib's zu, wir haben es doch alle schon gemacht! Bei welchem Buch hast Du angedeutet or vorgegeben, Du hättest es gelesen, obwohl Du es weder vor- noch hinter Dir hattest?

Hm. Vielleicht "Frau Jenny Treibel"? Oder habe ich es damals, KGA, 11c, Dr. Sturm, doch gelesen?

5. Du bewirbst Dich als Offizieller Leseberater für eine v.i.p. (die kein großer Leser ist). Was wäre das erste Buch, dessen Lektüre Du empfiehlst und warum?

Da fällt mir Cormac McCarthys "Die Straße" ein: noch neu, viel gelobt und ausgezeichnet, nicht zu lang, gut geschrieben, modisches Thema, dunkel eingefärbt mit Hoffnungsstreifen. Damit macht man nichts falsch. Und ein guter Einstieg, wenn man wieder mehr lesen möchte.

6. Die gute Fee kommt und gewährt Dir einen Wunsch: Du darfst Dir eine Fremdsprache aussuchen, die Du beim Lesen perfekt verstehen wirst. Welche wählst Du?

Französisch.

7. Die böse Fee kommt und sagt, Du müsstest Dir ein Buch aussuchen, das Du von jetzt an einmal im Jahr lesen musst - bis ans Ende Deiner Tage. (Andere Bücher darfst daneben auch lesen.) Welches wählst Du?

Die gesammelten Gedichte von Robert Frost oder E. E. Cummings. Mit der endgültigen Entscheidung warte ich, bis die Fee wirklich klopft.

8. Das Bloggen über Bücher erweitert den Lektüre- und Bücherhorizont. Was hast Du durch Blogschreiben und -lesen entdeckt?

Zuerst fällt mir "Mystik des Sterbens" von Hans-Peter Hauschild ein, auf das Ralf vor Jahren hingewiesen hat und das mich dann genauso beeindruckte wie ihn. Und von Cummings habe ich auch erst durchs Bloggen etwas gehört: durch einen seiner deutschen Übersetzer (Danke, Lars!) und durch dylan.

9. Die gute Fee kommt noch einmal vorbei - Du darfst Dir Deine Traumbibliothek zusammenstellen. Wie sieht sie aus? Lederrücken? Erstausgaben? Uralte Taschenbücher? Oder ein paar signierte Werke? Ruhig drauflos gewünscht!

Die Freiheit nehm ich mir.

Also dann: die komplette Trilogie des Hans Urs von Balthasar und seine gesammelten Aufsätze, dazu eine schöne Ausgabe deutscher Klassiker, denn da habe ich eine Bildungs- und Bücherlücke. Und vielleicht die Fontes Christiani. Bernanos und Péguy in Erstausgaben (gelblich-beige, von Gallimard?) Das wär fein und würde erstmal reichen.

[Man weist mich darauf hin, daß es in dieser Frage um die "Äußerlichkeiten" geht - zu Recht! Nun denn: Die Rücken der Balthasarschen Trilogie haben etwas Imposantes an sich, mit ihrem dunklen Leinen bzw. den grauen Schutzumschlägen. Und die beigen Bände der Editions Gallimard wirken auch sehr klassisch (Bsp.). Leder? Muß nicht sein. In ein paar Jahrzehnten wird eh alles verscherbelt. Spätestens.
Aber wenn ich schon am Wünschen bin: Platz wäre gut. Dann müssen keine zwei Reihen hintereinander stehen.]

Jemand da zum Weitermachen?

29. Januar 2008

Obamas Anschwärzung

"In den folgenden Wochen soll Kennedy mit wachsender Sorge die Versuche der Clintons beobachtet haben, die Rassenfrage ins Spiel zu bringen, um Obama als „schwarzen Kandidaten“ in die Chancenlosigkeit für die Mehrheit der Demokraten zu treiben. Ted Kennedy soll in einem zornigen Telefonat bei Bill Clinton gegen die Anschwärzung Obamas und eine drohende Spaltung der Partei interveniert haben." (Aus der Welt)

Erinnert mich ein wenig an die kleine Ministrantin, die Barack Obamas Hautfarbe hatte und eines Jahres, kurz vor Epiphanie, ihren beiden Mit-Drei-Königen erklärte:

"Dieses Jahr mach ich aber nicht den Neger!"

28. Januar 2008

Hoffnung

"Hoffnung, das ist das Wort, das ich schreiben wollte. Die übrige Welt wünscht, begehrt, beansprucht, fordert, und sie nennt all dies hoffen, weil sie weder Geduld noch Ehre hat, sie will bloß genießen, und der Genuß ist unfähig, zu warten, im eigentlichen Sinne des Wortes; die Erwartung des Genusses kann nicht Hoffnung heißen, eher wäre sie ein Delirium, ein Todeskampf.

Im übrigen lebt die Welt viel zu schnell, die Welt hat keine Zeit zur Hoffnung mehr. Das innere Leben des modernen Menschen hat einen zu schnellen Rhythmus, als daß dort ein derart inbrünstiges und zartes Gefühl entstehen und reifen könnte, er zuckt die Achseln bei dem Gedanken einer solch keuschen Vermählung mit der Zukunft. (...)

Ich habe meinen Teil Wahrheit empfangen wie jeder von euch den seinen, und ich habe sehr spät begriffen, daß ich ihr nichts hinzufügen werde, daß meine einzige Hoffnung, ihr zu dienen, allein darin besteht, ihr mein Zeugnis und mein Leben ähnlich zu machen. Wenige Leute verleugnen ihre Wahrheit, vielleicht keiner... sie geben sich damit zufrieden, sie zu temperieren, sie abzuschwächen, zu verdünnen."

(Georges Bernanos: Das Haus der Lebenden und der Toten.- Düsseldorf: Schwann, 1951, S. 229 und 233 f.)

Lobende Erwähnung ...

... soll an dieser Stelle die Unterstützung des Gruppenantrags "Keine Änderung des Stichtages im Stammzellgesetz – adulte Stammzellforschung fördern" finden, die vom - hier öfter kritisierten als gelobten - Zentralkomitee deutscher Katholiken kommt. Siehe Pressemeldung vom 25. Januar 2008.

Nicht alle Mitglieder der Vollversammlung werden da zustimmen...

Der Dialog mit den Pfingstlern

Wenn die Zukunft der Kirche im Süden liegt, dann muß die Zukunft der Ökumene auch dort stattfinden.

Dann kommen allerdings auch andere Gesprächspartner in den Blick als der Lutherische Weltbund oder die Anglikanische Gemeinschaft: Die am schnellsten wachsende "Konfession" sind die Pfingstgemeinden, die inzwischen - je nach Schätzung - zwischen 380 und 600 Millionen Mitglieder zählen.
Im Vatikan subsistiert zwar für viele Pfingstler immer noch die "Hure Babylon" (Jimmy Bakker antwortete 2006 auf eine entsprechende Frage: "We don't know for sure."), steht aber schon seit einiger Zeit im informellen Dialog mit dieser Bewegung. Daraus könnte im Laufe des Jahres ein formeller Dialog werden.

John L. Allen Jr. gibt einen recht ausführlichen und sehr interessanten Überblick über den Stand der Dinge. (English only.)

25. Januar 2008

Heute neu entdeckt:

Alele Diane und ihre Musik.

Dafür gibt es Freunde.

24. Januar 2008

Bundeswehr? - Nein! - Bundesverband!

Nicht von schlechten Müttern ist der KFD-Rap, mit seinem 1. Teil und seinem 2. Teil (als mp3-Datei). (via Karl-Leisner-Jugend)

Einfach die Augen schließen und vorstellen, wie in einem Pfarrzentrum der eigenen Wahl 50 Mitgliederinnen des örtlichen katholischen Frauenbundes mit ihrer Gitarristin losrappen und dazu Übungen absolvieren, die sie wie Synchronschwimmerinnen erscheinen lassen.

Wer mag, darf dann als Kontrast und um ins Leben zurückzutauchen, die Seldom Scene anschauen und -hören (via DoppelstoppBluegrassMandoline):

Der Papst und das Web 2.0

Aus derBotschaft zum Weltmedientag 2008 (Quelle: Zenit; Hervorhebungen von mir):

5. Man muß vermeiden, daß die Medien das Sprachrohr des wirtschaftlichen Materialismus und des ethischen Relativismus werden, wahre Plagen unserer Zeit. Die Medien können und sollen hingegen dazu beitragen, die Wahrheit über den Menschen bekannt zu machen und sie dabei vor denen zu verteidigen, die dazu neigen, diese zu bestreiten oder auszulöschen. Man kann sogar sagen, daß die Suche nach der Wahrheit über den Menschen und ihre Darstellung die höchste Berufung der sozialen Kommunikation bilden. Zu diesem Zweck alle – immer besseren und verfeinerten – Ausdrucksweisen zu nutzen, die den Medien zur Verfügung stehen, ist eine begeisternde Aufgabe, die in erster Linie den in diesem Bereich Verantwortlichen und Tätigen übertragen ist. Es ist jedoch eine Aufgabe, die in gewisser Weise uns alle betrifft, weil im Zeitalter der Globalisierung wir alle Mediennutzer und Medienschaffende sind. Die neuen Medien, insbesondere Telephon und Internet, sind dabei, die Kommunikationsformen selbst zu modifizieren; vielleicht ist dies eine gute Gelegenheit, sie neu zu gestalten, um – wie es mein verehrter Vorgänger Johannes Paul II. sagte – die wesentlichen und unverzichtbaren Züge der Wahrheit über den Menschen besser sichtbar zu machen (vgl. Apostolisches Schreiben Die schnelle Entwicklung, 10).

6. Der Mensch dürstet nach Wahrheit, er ist auf der Suche nach der Wahrheit; das beweisen auch die Aufmerksamkeit und der Erfolg, die viele Verlagsprodukte, Programme oder Fiction-Filme von Rang verzeichnen, in denen die Wahrheit, die Schönheit und Größe des Menschen einschließlich seiner religiösen Dimension anerkannt und gut dargestellt werden. Jesus hat gesagt: „Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien“ (Joh 8, 32). Die Wahrheit, die uns frei macht, ist Christus, weil nur er in umfassender Weise auf den Durst nach Leben und Liebe im Herzen des Menschen Antwort geben kann. Wer Christus begegnet und von seiner Botschaft begeistert ist, verspürt den unbändigen Wunsch, diese Wahrheit mit anderen zu teilen und mitzuteilen. „Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen,“ – schreibt der heilige Johannes – „was wir geschaut und was unsere Hände angefaßt haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens. […] Das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit dem Sohn Jesus Christus. Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist (1 Joh 1, 1-4).

Laßt uns den Heiligen Geist anrufen, daß es nicht an mutigen Kommunikatoren und echten Zeugen der Wahrheit mangelt, die in Treue zum Auftrag Christi und begeistert von der Botschaft des Glaubens „sich zu Interpreten der heutigen kulturellen Erfordernisse zu machen wissen und sich dafür einsetzen, dieses Zeitalter der Kommunikation nicht als Zeit der Entfremdung und Verwirrung zu leben, sondern als kostbare Zeit für die Suche nach der Wahrheit und für die Entwicklung der Gemeinschaft unter den Menschen und Völkern“ (Johannes Paul II., Ansprache an die Teilnehmer einer Tagung der Kultur- und Medienschaffenden Parabole mediatiche, 9. November 2002).

23. Januar 2008

Edward Estlin, carrying



Zum Mitlesen:

i carry your heart

life is more true than reason will deceive

such was a poet and shall be and is
--who'll solve the depths of horror to defend
a sunbeam`s architecture with his life:
to hold a mountain`s heartbeat in his hand.

John Ronald Reuel, reciting

J. R. R. Tolkien rezitiert seine Ring-Verse:

"Three rings for the Elven-kings under the sky,
Seven for the Dwarf-lords in their halls of stone,
Nine for Mortal Men doomed to die,
One for the Dark Lord on his dark throne
In the Land of Mordor where the Shadows lie.
One Ring to rule them all, One Ring to find them,
One Ring to bring them all and in the darkness bind them
In the Land of Mordor where the Shadows lie."




Wer weitersucht, findet auf YouTube noch weitere Sequenzen von Tolkien.

Gilbert, talking

Dank YouTube und dank Carl Olson können wir Spätgeborenen die Stimme Gilbert Keith Chestertons hören - und eine Kostprobe seines Humors beim Ausbringen eines Toast auf Rudyard Kipling.

Et et

So sieht das berühmte katholische "Sowohl als auch" im Gemeindealltag aus:

27.2.2008, 14.30 Uhr
Kreuzwegandacht in der Kirche,
anschließend gemütliches Beisammensein im Pfarrheim

22. Januar 2008

Für Hunde und anderes Getier

Wir haben keinen Hund.

Hätten wir einen, dann würde ich ihm zum Geburtstag, nein, kein Whiskas, sondern lieber ein "Religious Pet Tag" kaufen.

Herr, schenke ihnen bloß nicht die ewige Ruhe

Aus dem Zitatenheft von Julie D. a.k.a. Happy Catholic:

"Saints are not supposed to rest in peace; they're expected to keep busy, to perform miracles, to intercede. Being dead is no excuse for nonperformance of the supernatural."

Wer still ist, sündigt nicht

Hier geht es momentan ein bißchen ruhiger zu - da unterscheidet sich dieser Blog nicht weiter vom Rest der Blogozese, die entweder murmuratio, electio und die laufenden deliberationes der Societas Jesu mit oratio begleitet ("Herr, schenke den Jesuiten einen tiefen und echten Gehorsam gegenüber Deinem Willen und gegenüber dem Heiligen Vater, aber lasse sie darüber nicht zur Schweizer Garde werden." - im Geist des mexikanischen Provinzials, P. Juan Luis Orozco) oder vielleicht doch nur schlicht und einfach dem alltäglichen Broterwerb nachgeht und damit ein wenig von dem ersetzt, was laut Kolosser 1, 24 an den "Trübsalen" Christi noch fehlt.)

Das Gute daran ist, daß man guten Gewissens auf das widerliche und totalitäre Gesicht der "anonymen Pöbelmasse" schauen kann - noch dazu, wenn man zu den identifizierbaren Autoren gehört.

Ich und wir sind jedenfalls schon mal nicht "schuld an allem", lieber Matthias Matussek.

Neuanfänger

"Sollte Hankes Ideal einer Rückführung des deutschen Episkopats auf dessen geistlichen Glutkern durchdringen, dann stünde das katholische Deutschland vor einem Neuanfang, wie er radikaler nicht gedacht werden kann."

Alexander Kisslers Portrait des Eichstätter Bischofs erst im Vatican magazin, dann bei Zenit.

Wahrhaft menschliches Schlußgebet

Wusste ich's doch, daß die Formulierung im Schlußgebet am letzten Sonntag nie im Leben "vom Tage" (in diesem Fall: dem 2. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A) war.

Ein eifriger Küngschüler hatte da wohl des Tübinger Meisters "wahrhaft menschlich leben, handeln, leiden und sterben" in eine Gottesdienstvorlage einschmuggeln müssen. Man kann da natürlich mit Hans K. und über ihn hinaus alles mögliche, auch theologisch Korrekte und glaubensmäßig Orthodoxe hineinlesen - man muß es aber nicht. Jeder darf sich das seine denken, und notfalls kann er den lieben GOtt auch ausklammern und die "Nachfolge Jesu" (die im Küngschen Text dem "wahrhaft" vorausgeht) von der Paulinischen Lebensgemeinschaft (incl. sakramentalem Realismus) zur Decaf- oder Light-Version der Jesusbeziehung heruntertitrieren.

20. Januar 2008

Zum Hören

Mit Musik das tun, was St. Flannery, was GKC und was Doctor Percy literarisch taten: Burke Ingraffia, ein Singer-Songwriter aus New Orleans.

19. Januar 2008

Gottes Lobhüllen

"Die Kirche lebt, das kann man spüren, sehen und ... hören", sagt der Leipziger St. Benno-Verlag, "zum Beispiel bei den Gesängen im Gottesdienst". So ganz offensichtlich (offenhörlich?) ist das nicht immer und überall, sage ich mal.

Mit den neuen "Papst Benedikt XVI. – Gottes-Lobhüllen, exklusiv in Echt-Leder" singt es sich vielleicht nicht besser, aber sie sehen schon sehr päpstlich aus, besonders die weiße.

(Der Praktiker stellt allerdings fest, daß der Reißverschluß besser unten als oben enden würde - von wegen der Lesebändchen...)

18. Januar 2008

"die, die, die, die" - Hört, wie sie singt!

Und irgendwie habe ich kürzlich wieder mal sie gedacht: die "schlesische Nachtigall" Friederike Kempner.

Zu ihren Werken im Projekt Gutenberg: Hier.

Eine Kostprobe für wer sie noch nicht kennt:

Drei Schlagworte

Wie heißt das Wort, das in der halben Welt

Man gleichbedeutend mit dem Gelde hält,
Doch mit dem Geld, das stets im Säckel bleibt,
Und schon von selbst die besten Zinsen treibt?
Es ist, es heißt die, die, die, die,
Die teure Bourgeoisie!

Wie heißt das Wort, das in der halben Welt
Man gleichbedeutend mit dem Elend hält,
Doch mit dem Elend, – das mit wackerem Mut
Die schwere, große Arbeit tut?
Es ist, es heißt: der, der, der, der,
Es heißet: Proletarier!

Wie heißt das Wort, das in der halben Welt
Man gleichbedeutend mit Utopien hält,
Doch mit Utopien, ähnlich Morgenlicht,
Das hell und warm zu jedem Herzen spricht?
Es ist, es ist mein Ideal,
Das große Wort, es heißt: sozial.

Quolziges

Wenn jemand mit der Google-Suchabfrage "ich brauche ein adjektiv mit qu das mit holz zutun hat" auf diesem Blog landet, soll er oder sie nicht leer ausgehen.

Wie wär's mit "quergemasert", "qualmerzeugend", "quittenholzähnlich" oder - ein bißchen ausgefallener - mit "quercushaft"?

Ruminatio: Der HErr, ich und andere Sünder

Weil ich seit ein paar Tagen ein neues Auto fahre - eines der Marke, mit der P. Teilhard de Chardin SJ in den Dreißigern die Gobi durchquerte - und die Radiosender noch nicht auf meinen Standard eingestellt sind, landete ich gestern bei HR2, einem Sender, der unter dem Motto "Vielfalt und Kultur" steht.

Im Spezialfeature über die "Rhetorik des rechten Salons" reduzierte sich die Vielfalt auf ihre politisch-korrekte, linksliberale Variante. Jens Jessen kam zu Wort, die nouveaux philosophes Frankreichs bekamen ihr Fett weg, und Helmut Kohls geistig-moralische Wende wurde zum xten Mal belächelt. So weit, so gut. "Tempora mutantur - sed non omnia cum iis."

Mich erinnerte das ganze an eine Bemerkung in der Predigt am vergangenen Sonntag: "Jesus hat sich mit den Sündern gemein gemacht." Damit provoziert man 2008 natürlich keine Gottesdienstbesucher mehr, denn die haben solche Sätze seit mindestens 40 Jahren in ihr geistig-geistliches Repertoire eingebaut. Tolerant sein ist vergleichsweise einfach, wenn man auch selber davon profitiert: Gerne darf ER bei den Huren, Zöllnern und Sündern einkehren, wenn ER dann auch mich nimmt, wie ich bin.

Ich stelle mir ja immer vor, daß eine Begegnung mit dem HErrn damals (wie heute) nichts Harmloses war. "Steh auf, trag dein Bett und geh!", "Geh hin und sündige fortan nicht mehr!", diverse Mahnungen zu Bescheidenheit und einer bunten Einladungsliste (siehe Lukas, Kap. 14), Blicke ins Innerste und unausweichliche Entscheidungen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich IHn leichthin einladen würde.

Ich könnte IHm aber eine immer neu aktualisierte Hitliste öffentlicher Sünder liefern. In der 3. KW 2008 würde ich vorschlagen:

  • Raucher - in der dritten Woche auf Platz 1
  • Wirte, die Heizpilze vor den Kneipen aufstellen - die B-Seite der Raucher, sozusagen
  • Deutsche Spießer, vor allem mit Rentner- und Pensionärsstatus
  • Deutsche Feuilletonchefs
  • Jugendliche Gewalttäter mit Migrationshintergrund
  • Liberale Vorsitzende von Bischofskonferenzen
  • SUV-Fahrer - seit 100 Wochen unter den Top-Ten
  • Nokia-Manager - Aufsteiger der Woche
  • Britney Spears - kaum draußen, wieder drinnen
  • Benedikt XVI.
  • antiklerikale Profs und Studis der La Sapienza

Damit hätte ich IHn mir für eine Weile vom Hals gehalten - was aber auch nicht beruhigend ist nach der Lektion, die Paulus lernen musste: "Als letztem von allen erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der 'Mißgeburt'." (1 Kor 15, 8)

16. Januar 2008

B16 und Galileo

Die Welt bringt den Ausschnitt aus der 1990er Rede von Joseph Ratzinger.

Schlitzohr statt Vorstopper

Wie Thomas schon feststellte: Kardinal Lehmann lebt noch. Er gibt nur ein Amt auf. Für Nachrufe ist es also nicht die rechte Zeit, ebenso wenig für eine "santo subito"-Heiligsprechung, wie sie jetzt die säkularen Medien vornehmen.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat seinen Einfluß immer wieder mit "persönlichem Geschick" (Q) ausgeübt - so ganz einflußlos war gerade der "Praktiker" Lehmann ja nicht. Leider Gottes aber nicht immer zum Nutzen und Segen für "SEine Heilige Kirche" - und auch nicht für unser Land. Man lese nur einmal wieder den Artikel von Manfred Spieker über die Unheilige Allianz Kohl-Lehmann in den 90er Jahren.

Kardinal Lehmann als öffentliche Person - es ist nicht per se schlecht, sich als Bischof bei Gottschalk auf die Couch zu setzen. Und vielleicht liegt es weniger an den Worten des Kardinals als an unseren Wahrnehmungsmustern, wenn sich die Botschaft: "Wir Katholiken sind ja gar nicht so [ergänze: verklemmt, altmodisch, konservativ, unliberal, dialogunfähig] !" ganz unbeabsichtigt in die folgende verkehrte: "Wir Katholiken meinen es gar nicht so, wenn wir Grenzen einfordern, an die Auferstehung des Leibes und die Unfehlbarkeit des Papstes glauben - oder eine missionarische Kirche fordern. Im Protest die Couch verlassen oder gar hinausgeschickt werden - nicht mit uns!"

Das Schlitzohr Lehmann hat das Amt des DBK-Vorsitzenden eher als Libero-Posten gesehen und sich darin auch abgerackert - was nicht jedes Liberos Sache war, wie wir wissen. Aber das Vorstoppen und Hineingrätschen überließ er doch so manchmal anderen - auch um das Risiko des Gegentores und der Niederlage. Gelbe und rote Karten durch den Mainstream: Null.

15. Januar 2008

Kalenderessenz

Wer einen richtig kleinen Kalender für das immer noch frische Jahr sucht, ist mit dem hier gut bedient:



Die Druckvorlage für ein 15er Paket gibt es hier. Er stammt von der St. Louis University - ich habe ihn über den lifehacker bekommen.

Gelesen wird er so: Vorne sind die Monate aufgelistet, dann der Wochentag des Monatsersten und in der letzten Spalte der Tag, auf den der erste Sonntag des Monats fällt. Mit ein bißchen Kopfrechnen bekommt man z.B. ganz schnell raus, daß der 7. März dieses Jahr ein Freitag ist, oder Weihnachten auf einen Donnerstag fällt.

13. Januar 2008

Von heiligen Zeichen

Ein bißchen habe ich ja schon gestaunt, wo in der Frühmesse im Chorraum von Notre-Dame de Paris der Zelebrant die vorkonsekrierten Hostien hervorholte: Aus einem unauffälligen, halbhohen Holzschränkchen... Aber vermutlich werden die gefüllten Kelche nur aus praktischen Gründen und temporär dort untergestellt, um den Gang zur Sakramentskapelle zu sparen.

Hm.

Mehr zum Mitnehmen

Eine - in der Nachfolge Leon Bloys oder Jaques Elluls - noch zu schreibende "Exegese deutsch-katholischer Gemeinplätze" sollte sich auch diesen vornehmen:

"Aus dem Gottesdienst mit Pfarrer X kann man immer einen schönen Gedanken mitnehmen."

Denn der liebe GOtt bietet zu unserem Glück ein bißchen mehr an. Genauer gesagt: SIch selber mit SEiner ganzen glühenden Liebe. Die guten Gedanken des Herrn Zelebranten können da fehlen oder glänzen: Sie sind nicht mal das Salz (oder das Haar) in der Suppe.

Un délicieux jardin

Angeregt durch den Kommentar eines Lesers ergänze ich gerne die Passage von Georges Bernanos über die Vorlieben des hl. Dominikus um die darauf folgende (die auch den Abschluß des kleinen Büchleins bildet):

" 'La religion de mon fils Dominique est un délicieux jardin, immense, joyeux et parfumé', dit un journ Notre-Seigneur à sainte Catherine, qui le rapporte."

["Die Religion meines Sohnes Dominikus ist ein köstlicher Garten, unermesslich, fröhlich und duftend', sagt eines Tages Unser Herr zur heiligen Katharina, die es berichtet.]

10. Januar 2008

Apocalypse close

Eigentlich war ich ja nur wegen der beiden jüdischen Jungen stehen geblieben, die die Titelseite des aktuellen Heftes von "Le Monde des Religions" schmücken - aber dann fiel mir das Foto von René Girard rechts oben auf und sein Satz:

"Les signes de l'Apocalypse sont parmi nous. - Die Zeichen der Apokalypse sind mitten unter uns."

Ich bog aufmerksam in die rue de la Gaité ein und hielt Ausschau. Zwei Handvoll Sexshops, in die ich noch nie jemanden reingehen sah, friedliche Menschentrauben vor den Theatern, entspannte Barbesucher mit halbvollen Gläsern ("Trinkt der Franzose in Ruhe seinen Rotwein leer, wenn der Deutsche mit seinem Luther noch schnell einen Baum pflanzt?"). Erst auf einem Prospekt im Hotelzimmer die wahrhaft apokalyptische Frage, mindestens in meiner Übersetzung, der eines Französisch-Anfängers:

"Avez-vous aimé? - Haben Sie geliebt?"

Ja, das fragt ER mich vielleicht am Ende. Und ich, was sag ich dann? "Zu wenig"? "Eigentlich nur selten"? "Ja, schon, alles mögliche, aber nicht in der richtigen Reihenfolge"?

Besser, ich fang an, an einer ehrlichen und befriedigenden Antwort zu arbeiten. (Aber morgen werde ich trotzdem nachlesen, was René Girard für Zeichen sieht.)

8. Januar 2008

Vorlieben

Georges Bernanos über den heiligen Dominikus auf dem Sterbebett:

"Il lève sur les frères ses yeux bleus, son regard intact. 'Je m'accuse, dit le maître des Prêcheurs, d'avoir toujours préféré, à celle des vieilles personnes, la conversation des jeunes femmes." (Saint Dominique.- Paris: Gallimard, 1991, S. 42)

["Er erhebt seine blauen Augen zu den Brüdern, sein Blick unversehrt. 'Ich klage mich an', sagt der Meister der Predigerbrüder, 'die Unterhaltung mit jungen Frauen der mit alten Leuten immer vorgezogen zu haben.'"]

7. Januar 2008

Eigene Sachen

Schön war, am Samstag endlich einmal wieder, nach langen Jahren, gemeinsam mit recht vielen anderen das "Alma redemptoris mater" zu singen (und vorher die Messe in ihrer "außerordentlichen Form" mitzufeiern).

Gewöhnungsbedürftig ist für meine Bluegrass-verdorbenen Ohren auf jeden Fall das gemeinsame Album von Robert Plant und Alison Krauss. Schon einmal weil hinter den beiden Stimmen kein virtuos gewebter Instrumentalteppich liegt, sondern ein wummernder, verschwimmender Teppichboden, fast konturlos. (Ich musste an eine alte Aufnahme von Bo Diddley denken, wo außer dem Rhythmus und dem Bo sonst auch wenig auseinanderzuhalten war.) Aber Produzent T-Bone Burnett hat sich bestimmt was dabei gedacht. (Siehe auch hier.)

Geduldig zu sein bitte ich die geneigten Leser, da ich bis zum Wochenende in Paris sein werde. Wir werden sehen, ob sich aus dem Hotel eine Internet-Verbindung herstellen lässt...

5. Januar 2008

4. Januar 2008

Wanna feel groovy?

Dann mal schnell die Computer-Lautsprecher aufgedreht und den The Electric Kool-Aid Acid Test for Computers angeklickt.

Viel Spaß!

(via Netbib)

Leselernbuch

Weil zwar morgen abend in Aschaffenburg wieder das Latein des sel. Papstes Johannes XXIII. angesagt ist, andernorts aber immer noch punktuelle Legasthenie auftritt, hier Deck- und Beispielseite eines noch zu schreibenden Buches:





(via Curt Jester)

3. Januar 2008

Schwestern für die Wand

Es gibt sie immer noch und immer wieder, die guten Dinge. Zum Beispiel den Nuns Having Fun-Kalender:




Bestellung hier.

116

Heute ist der 116. Geburtstag von J.R.R. Tolkien. Noch ist Zeit, einen Toast auf ihn auszubringen: Man wähle sein Getränk (das auch ohne Alkohol sein kann), erhebe sich, spreche die Worte "The Professor" und nehme einen Schluck. Für den Rest des Drinks darf man dann sitzen. So die Experten von der Tolkien Society.

Zusätzlich kann man sich auch noch in die Liste der Toast-Ausbringer eintragen.

"Messieurs les cardinaux..."

Wen interessiert, was M. le Président am 20. 12. 2007 anlässlich seiner Ernennung zum Ehrendomherr von St. Johannes im Lateran sprach, der kann das hier ansehen und -hören und hier simultan auf Französisch und Englisch mitlesen.

Ziemlich katholisch und ziemlich bedenkenswert.

Mindestens schon einmal wegen des Bernanos-Zitats am Ende:

"L'avenir est quelque chose qui se surmonte. On ne subit pas l'avenir, on le fait. L'optimisme est une fausse espérance à l'usage des lâches. L'esperance est une vertu, une determination héroique de l'âme. La plus haute forme de l'espérance, c'est le désespoir surmonté.

[Die Zukunft ist etwas, das sich überwindet. Man erduldet die Zukunft nicht, man macht sie. Der Optimismus ist eine falsche Hoffnung für den Gebrauch der Feiglinge. Die Hoffnung ist eine Tugend, eine heroische Entschiedenheit der Seele. Die höchste Form der Hoffnung ist die überwundene Verzweiflung.]"

Frischer Glaube

"Sei gepriesen, o Gott, der Du lebendig bist über alles menschliche Leben hinaus. Du hast Dich uns geoffenbart, und ich glaube Deinem Wort. Ich will keinen Gott nach meinem eigenen Bilde, der mich in die Welt versiegelt, sondern verlange nach Deiner heiligen Wirklichkeit, und wie sie mir entgegentritt, so sei sie aufgenommen. 'Ich glaube, Herr; hilf meinem Unglauben!"

Ach, ab und zu müssen wir so beten wie Romano Guardini hier. Gerade in diesen Tagen zwischen dem ersten Advent und dem Fest der Erscheinung des Herrn begegnen uns en masse die gezähmten Bilder GOttes und SEiner Heiligen: das Christkind, die Engelchen, die Heilige Familie, die Drei Könige, der Nikolaus, der Weihnachtsmann als Kreuzung zwischen dem Nikolaus und dem lieben Alterchen namens Gott. Wer Jahr für Jahr das Kommen GOttes in die Welt, SEin Kommen als Mensch, ins Fleisch feiert, kann wohl nicht anders als sich daran zu gewöhnen, seine eigenen Bilder dieses Geschehens zu malen und zu schnitzen, schön einzurahmen nach dem Geschmack des Jahrhunderts oder Jahrzehnts, sie schön geordnet vor nachgebauten Gebirgslandschaften oder Großstadtsilhouetten aufzustellen, die Geschichte immer wieder in gleichen, ähnlichen, festgelegten Worten zu erzählen.

"Glaubst du an Weihnachten?" - Schlimmer als der Zweifel an Ochs und Esel ist der Verlust des Staunens über diese Verrückheit GOttes: Der "GOTT von GOTT, LICHT vom LICHT, wahrer GOTT vom wahren GOTT", der Gezeugte-nicht-Geschaffene, der Eines-Wesens-mit-dem-VAter ist - er liegt neben seiner Mutter, macht seinen ersten Schrei, nimmt den ersten Schluck Milch, greift mit kleinen Händchen nach einer großen Hand ... Den Rest Seiner Geschichte kennen wir - und kennen sie doch nicht, weil wir sie nicht mehr zum ersten oder zweiten Mal hören, sondern seit unserer Kindheit schon vieltausend Mal erzählt bekamen von anderen, die sie sooo besonders aufregend auch nicht mehr fanden.

"Aber Glaube darf nicht eine Stunde alt sein! Das ist es!" lässt Robert Musil seinen "Mann ohne Eigenschaften" sprechen. Für mich und die Frische meines eigenen Glaubens waren in der letzten Zeit Begegnungen mit Menschen wichtig, deren Glaube zwar älter als eine Stunde, aber doch noch: frisch war und ist. Die ihre ersten Schritte als glaubende Christen gehen, die Kniebeuge und den Kommunionempfang üben, aus deren Worten man das Staunen und Wundern, die Freude und das Verzaubert-sein heraushört.

Solche Begegnungen wünsche ich jedem von uns Christen mit dem alten Glauben, dem kritischen Verstand und dem abgebrühten Blick, der alles schon mindestens einmal gesehen hat.
Ersatzweise tun es auch Bücher: Ich lese momentan mit großer Freude die Geschichte von Lauren F. Winner: Girl meets God. Spannend, frisch, unkonventionell.