25. September 2006

Evangelikale und der jüdisch-christliche Rest

"Während Katholiken, weiße Protestanten und Juden Gott eher als überirdische Macht betrachten, die sich nicht in Angelegenheiten der Menschen einmischt, ist das Gottesbild der Evangelikalen geprägt von der Überzeugung, daß der Allmächtige neben ihrem persönlichen Leben auch internationale Angelegenheiten entscheidend beeinflußt."(FAZ.NET)

Ich glaube, dann bin ich auch evangelikal...

Kommentare:

markus hat gesagt…

würde sagen: ein fehlerhafteres fehlurteil seitens der faz-journalistin fräulein k. kann man sich kaum vorstellen. gerade dem AT, das erlösung ja eben nicht überirdisch sondern diesseitig darstellt, gerade der kirche, als wachsender jesusleib ein platonisch-losgelösstes gottesbild zu unterstellen, ist ja albern. sehr albern.

Petra hat gesagt…

Der erste Halbsatz ist ja eine lupenreine Definition des Deismus...

Aber vielleicht meint sie ja damit die irdische Milleniumserwartung der Evangelikalen, in der etwa der Staat Israel eine bedeutende Rolle spielt. Der Satz ist dann einfach nur falsch formuliert.

markus hat gesagt…

habe damals einen leserbrief geschrieben, der am samstag prompt veröffentlicht wurde. auch die autorin hat sich nun noch mal per mail gemeldet.