14. Juni 2011

Zurück im Jahreskreis

Nachdem die 2. deutsche Reformation fürs erste abgesagt ist, bleibt Zeit fürs Wichtige: Du sollst den HErrn, deinen GOtt lieben etc.

Kleine Lektüreempfehlung zur Beruhigung hier.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Dort von Pater Breulmann zu lesen: "Religion ist ein Hintergrundphänomen. Sie soll sich vor allem darin äußern, dass man mit den Menschen, mit denen man es zu tun hat, gut umgeht."
Ach...!

Anonym hat gesagt…

Bitte fair bleiben! Die Reformation 1.0 ist im Zeichen des 1. Gebotes auf den Plan getreten (erhellend dazu Luthers Kommentar zum 1. Gebot im Großen Katechismus). Es ging seinerzeit um die Kernfrage: Wer ist Gott und was erwartet er von mir? und nicht um "Wie-akkomodiere-ich den-Glauben-dem-aktuellen-Zeitgeist-möglichst-optimal". Wie wenig Luther mit dem humanistischen Zeitgeist am Hut hatte, zeigt z.B. seine Kontroverse mit Erasmus um den freien Willen.

Die evangelischen Sympathien mit der "Reformbewegung" finde ich oberflächlich und ein wenig suspekt.

Scipio hat gesagt…

@Kommentar 1: das ist sicher der schwächste Satz im Interview (ich kann es aber momentan nicht noch mal lesen), aber es gibt auch einge sehr treffende. Um die ging es mir. Prüft alles, das Gute behaltet.

@Kommenar 2: Das sei alles zugegeben, aber wie soll man die "Reformbewegung", die sich ja auch selbst gelegentlch so nennt, sonst bezeichnen. Eine radikale Reformation der RKK ist sicher eines der Hauptziele.

Die Reformation 1.0 hatte gut dialektisch ja auch eine Geschichte, die den unhumanistischen Sucher des gnädigen Gottes teils völlig vergaß.

Giovanni hat gesagt…

aber für einen jesuiten ist das doch ein recht positives UInterview ;-)

Scipio hat gesagt…

Eben. Und erinnert an die alte Wahrheit, dass zwischen Schwarz und Weiß jede Menge Abstufungen möglich sind.