12. September 2010

K___________n statt f____n

Volker Zastrow in der FAZ über die Todesstrafe im Vater- (bzw. Mutti-)land.

Kommentare:

Elsa hat gesagt…

Ganz ehrlich sage ich lieber f...n als K........n.

Scipio hat gesagt…

Daas hätte ich jetzt wieder nicht gedacht. :-)

Morgenländer hat gesagt…

Ich kann Zastrows Gejammer über 'Tabuthemen' und 'Konformitätsdruck' nicht nachvollziehen.

Das Grundgesetz schränkt den Spielraum für politische Entscheidungen ein, und dies gilt ausdrücklich auch für Mehrheitsentscheidungen.

Die von Sarrazin propagierte eugenische Bevölkerungspolitik steht m.E. im Widerspruch zu unserer Verfassung. Indem man dies feststellt, fordert man kein Rede- oder Publikationsverbot für Sarrazin, aber man zieht eine Grenze.

Resident hat gesagt…

Morgenländer,

Zastrow hat im Großen und Ganzen durchaus recht und daß, was Du anmahnst, widerspricht dem nicht. Es gibt ja nicht nur jene, die Sarrazins Menschenbild auf der Grundlage der Verfassung kritisieren, sondern eben auch jene die "unerträglich" sagen - was selbst verfassungswidrig wäre. Ohnehin schreien jene am lautesten, die die Verfassung sonst mit den Füßen treten.

Wer "unerträglich" sagt, beweist, daß er von Toleranz keine Ahnung hat.

Und "hilfreich" ist eine aus dem Vorfeld des Irakkriegs übriggebliebene Nonsens-Vokabel arroganter Macht. Niemand "mußt" hilfreich sein.

Sarrazin schreibt hier und da Unsinng, behauptet Un- oder Widerlegtes und benutzt auch beleidigende Formulierungen. Aber deswegen wird er doch nicht davongejagt? Deswegen verweist ja auch Zastrow auf andere Beispiele wie Jenninger - die Liste hätte noch länger werden können, gerade in den letzten Jahren.

Und warum sollte man f... nicht sagen? Für K.... sehe ich nie einen Anlaß (und war eher TS's Kontext, der verletztend war, nicht das Wort.)