25. September 2011

Selbstentlarvung - heute mit Christian Weisner

Was war gut am Papstbesuch? - "die Begegnung mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken" (noch vor der Begegnung mit den Mißbrauchsopfern!!!)

Was war schlecht? - Daß er so furchtbar viel nicht gesagt hat.

Wie geht es weiter? - "Jede Gruppe in der Kirche wird sich mit dem Besuch beschäftigen, auch wir von 'Wir sind Kirche'". Sich beschäftigen - schön neutral ausgedrückt. Wo doch die Presseerklärung schon vorab geschrieben war...


Wie darf es nicht weitergehen? -

1. "Ich warne aber davor, dass jetzt konservativ gesinnte Bischöfe die Botschaften des Papstes für sich vereinnahmen und den Dialogprozess damit zu torpedieren versuchen." Auf gut deutsch: Scheiße, daß er sich nicht in unserem Sinn geäußert hat. Aber wehe jedem, der sich gegen uns auf den Papst beruft.

2. "Es wird auch darüber zu reden sein, dass die katholische Kirche mit dem Besuch des Papstes als Staatsgast einen religiösen und politischen Machtanspruch gestellt hat, der so nicht mehr in die Zeit passt."

Man, he just doesn't get it.

Aber eigentlich: Who cares?

(Quelle: FAZ)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Michael Klonovsky hat da so schön lakonisch in seinem Netztagebuch geschrieben:

26. September 2011

Es herrscht, folgt man z.B. "Spiegel online" und seinen Abschreibern, hierzulande eine nahezu allgemeine Enttäuschung darüber, wozu sich Bendikt XVI. bei seinem Deutschlandbesuch nicht geäußert hat. Ich muss dem leider zustimmen: Der Papst hat bedauerlicherweise kein Wort darüber verloren, ob nach seiner Ansicht Özil und Götze zusammen in die Startelf der Nationalmannschaft gehören.

brautkleid hat gesagt…

Artikel ist brillant