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2. Mai 2008

Aufstehen für das Leben

Und noch einmal der Aufrechte: Philipp von Boeselager in der Jungen Freiheit (22.9.2006) über die deutschen Killing Fields.

27. Februar 2009

Und wieder Aufruhr im Vaterland

"Es hat diesen Holocaust sicher in diesem Umfang mit sechs Millionen Getöteten gegeben. Wir haben diese Zahl durch Abtreibungen aber bereits überschritten."

Angesichts dieses neuen Gipfels an unüberbietbarer "Perfidie", wie der - selbst unter friendly fire geratene - Herr Kramer meint, habe ich doch ein paar Fragen:

Ist das Schlimme an Bischof Mixas die Verharmlosung des Holocaust? Oder die Dramatisierung der gefälligst zu beschweigenden Abtreibungen in der BRDeutschland?

Liegt der eigentliche Verstoß, das, was diese Vehemenz der Reaktionen erklärt,im verharmlosenden Vergleich des Unvergleichbaren, oder nicht mindestens genauso darin, dieses unappetitliche, in den Wandschrank gepackte Thema klar und eindeutig anzusprechen? Das Tabu zu problematisieren? Die Ruhe zu stören, mit der die Nation Unrecht geschehen lässt?

Dürfte der Bischof dem Scipionischen Sprachgebrauch folgen und stattdessen von Killing Fields sprechen? Oder beleidigt er da auch jemanden?

Innerkirchlich sind klare Worte gefordert übers Wochenende, bischöfliche Solidarität als Ausdruck der Einheit des Kollegiums. Der Episkopat ans Mikrophon! Der Mainzer Kardinal kann vielleicht schon einmal den Satz mit neuem Objekt üben:

"Ich muss sagen, es tut mir für Bischof Mixa leid, der ja die lautersten Absichten hatte."

2. März 2009

Klarstellung, die wir meinen

"Natürlich seien die Bischöfe besorgt wegen der hohen Zahl der Abtreibungen. "Aber es wird immer wieder darauf ankommen, dass wir, wenn wir Vergleiche anstellen, die richtigen Proportionen treffen", betonte Zollitsch. Mixa werde Gelegenheit zur Klarstellung erhalten." (SpOn)

"Am Wochenende erhalten Sie ansonsten Zeit und Gelegenheit" - so drohte Anno 81/82 immer der Spieß seiner im Hof angetretenen NSchKp 2/2. Muß Bischof Mixa jetzt nachsitzen? Muß sich ein Bischof vor einer Bischofskonferenz rechtfertigen? (P. de Lubac, waren Sie das nicht, der zu seiner Zeit Zweifel am theologischem Status der Bischofskonferenzen hatte? Sind das Einnordungsinstanzen, die ihre Mitglieder auf die party line zurückpfeifen, oder sollen sie den einzelnen Nachfolgern der Apostel Arbeit abnehmen und gemeinsames Zeugnis in einem geographischen Raum ermöglichen? Könnten Sie sich da mal einmischen, wenn man Sie lässt?)

Wie wäre es, wenn die gesammelte Bischofskonferenz einmal nicht mit Samtstimme, sondern klar und deutlich sagt, was Sache ist in Deutschland und damit auch den Mächtigen in den tauben Ohren liegt: An jedem Werktag ca. 1.000 Abtreibungen in Deutschland. Und wir finden uns damit ab.

Ja, vielleicht meint Erzbischof Zollitsch, daß man den Holocaust gar nicht mit den deutschen killing fields in einem Absatz erwähnen muß, um das Ungeheuerliche auch dieser fortgesetzten Kindestötung zu verdeutlichen. Ja, vielleicht. Warten wir ein paar Tage und wir werden hören, wie klar die Samtstimmen unserer deutschen Bischöfe klingen werden.

13. September 2008

Wieder einmal: Deutsche Killing Fields

"Selbst hartgesottene Geister" packt bei diesem Thema "das Entsetzen" (M. Spieker), Herta Däubler-Gmelin gebrauchte 1999 das Adjektiv "grauenvoll".

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Christel Humme, lässt sich 2008 nur zu einem lahmarschigen "nicht Usus und guter Stil" hinreißen, und meint damit nicht die wahrlich grauenvolle Praxis der Spätabtreibung, sondern den Gruppenantrag, den die CDU/CSU dazu vorbereitet. Aber klar, es ist ja "alles, was dazu zu regeln ist, ... geregelt".

Die Ärzteschaft ist - trotz der Behauptung Hummes - anderer Meinung. Und außerdem, o parlamentarisches Ruhmesblatt, geht es in dem Gruppenantrag ja nicht einmal um die Abschaffung des Rechts auf Kindestötung bis zur Geburt, sondern nur um eine Bedenkzeit von drei Tagen und um eine medizinische und psychosoziale Beratung:

"Der Gruppenantrag, dessen Ziel die Verringerung der Anzahl sogenannter Spätabtreibungen ist, wurde von Abgeordneten aus der Unionsfraktion erarbeitet, nachdem sich die große Koalition nicht auf ein gemeinsames Vorgehen in dieser Frage einigen konnte. Er ist ausformuliert und befindet sich zurzeit in der abschließenden Rechtsförmlichkeitsprüfung. Im Kern sieht der Antrag eine Bedenkzeit von mindestens drei Tagen vor, ehe die Abtreibung eines ungeborenen Kindes, bei dem eine Behinderung festgestellt wurde, nach der 22. Schwangerschaftswoche erlaubt ist. Außerdem wird eine medizinische und psychosoziale Beratung zur Voraussetzung gemacht. Eine Ordnungsstrafe von 10 000 Euro droht Ärzten, die gegen die Beratungspflicht verstoßen." (Welt)

15. März 2009

Das Töten und Sterben geht weiter

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Zahlen der deutschen Killing Fields für 2008.

Mechthild Löhr, die Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben, in einer deutlichen Ansage, die durchaus auf die Parteifreundinnen Merkel und von der Leyen zielt:

"'2008 war das dritte Jahr einer wirtschaftlichen Aufschwungsphase und dennoch müssen wir bei den hohen Abtreibungszahlen von einer traurigen Stagnation sprechen und gerade nicht von einem Erfolg der Familienpolitik. Wenn nahezu jede fünfte Schwangerschaft mit einer Abtreibung endet, und mehr als 114.000 junge Mütter und Väter ein Kind zur Tötung freigegeben haben, ist dies leider ein eindeutiger Beleg dafür, dass es keineswegs gelungen ist, mehr junge Frauen zu einem Kind zu ermutigen', so Löhr. Offensichtlich gehe die bisherige Familien- und Frauenförderung weitgehend am Wohl der Frau und des Kindes vorbei. Es bleibe eine 'familienpolitische Bankrotterklärung', dass so viele Schwangerschaften durch Abtreibung beendet werden, davon allein 97 Prozent nach der Beratungsregelung."

12. Oktober 2004

The Killing Fields of Germany

Ein Lagebericht von Claudia Kaminski über Spätabtreibungen, deutsche Barbarei, nicht vorhandene Zivilcourage, den biopolitischen Herbst, feige CDU-Abgeordnete, bischöfliche Agenden und die Verdunkelungsmaßnahme namens Donum Vitae. (Die Tagespost: Töten, ein tägliches Geschäft)

"… und was war Ihr größtes Erfolgserlebnis?

Das war ein eher persönliches Erlebnis. Nach einem Lebensrechts-Vortrag kam eine Mutter mit ihrem Kind auf dem Arm am Ende zu mir und sagte: 'Dieses Kind verdankt Ihnen sein Leben. Als Sie vor drei Jahren schon einmal hier waren, war ich schwanger und wollte eigentlich abtreiben. Aber nach Ihrem Vortrag war mir das nicht mehr möglich. Heute bin ich dafür total dankbar!' So etwas wiegt einfach alles auf."