Planung für das Triduum Paschale 2007
Yours Truly plant, mit einem Freund die Paschatage des nächsten Jahres (5. - 8. April) in Rom zu verbringen.
Falls jemand aus der geneigten Leserschaft einen Tipp für eine papstnahe, preiswerte, männersaubere Unterkunft hat, wäre ich sehr dankbar!
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3 Kommentare:
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Französischer Anthropologe René Girard erwartet Renaissance des Christentums
„Ideologien sind praktisch tot“
ROM, 22. Dezember 2006 (ZENIT.org).- Nach Meinung eines der einflussreichsten Intellektuellen der zeitgenössischen Kultur, des französischen Anthropologen René Girard, steht eine christliche Renaissance bevor.
In seinem jüngst auf Italienisch veröffentlichten Buch „Verità o fede debole. Dialogo su cristianesimo e relativismo“ („Wahrheit oder schwacher Glaube – Gespräch über Christentum und Relativismus“) kündigt Girard an, dass wir in einer Welt leben werden, „die so christlich erscheinen und sein wird, wie sie heute wissenschaftlich scheint“.
Der Philosoph, der unlängst zu einem der 40 „Unsterblichen“ der Académie française („Französische Akademie“) gewählt wurde, verleiht seiner Überzeugung Ausdruck, dass wir uns „am Vorabend einer Revolution unserer Kultur“ befänden, die alle Erwartungen übertreffen werde, und dass die Welt auf einen Umbruch zugehe, der den der Renaissance „verblassen“ lasse.
Der im Verlag „Transeuropa“ veröffentlichte Text ist das Ergebnis eines zehnjährigen Dialogs des französischen Philosophen mit dem italienischen Professor Gianni Vattimo, einem Anhänger des so genannten „Schwachen Denkens“, über Themen wie Glaube, Säkularismus, christliche Wurzeln, die Rolle der Botschaft des Evangeliums in der Geschichte der Menschheit, Relativismus, das Problem der Gewalt und die Herausforderung der Vernunft.
Das Buch macht dabei die Abschrift dreier bislang unveröffentlichter Vorträge der breiten Öffentlichkeit zugänglich, in denen die beiden Autoren die Kernpunkte der Denktheorie des jeweils anderen anfechten.
Neues Bedürfnis nach Religion
In seinem Buch erörtert der französische Professor, dass die Religion die Philosophie „bezwinge“ und „überbiete“. Philosophien und Ideologien seien so gut wie „tot“, politische Theorien praktisch „erschöpft“ und der Glaube, dass die Wissenschaft die Religion ersetzen könne, verschwunden. Die Welt habe daher ein „neues Bedürfnis nach Religion“.
Hinsichtlich des moralischen Relativismus von Vattimo legt René Girard dar: „Ich kann kein Relativist sein… Ich denke, dass der Relativismus unserer Tage die Folge des Fehlschlags der modernen Anthropologie ist, die Folge des Versuchs, die Probleme zu lösen, die mit der Unterschiedlichkeit der menschlichen Kulturen zu tun haben.“
Die Anthropologie sei gescheitert, weil es ihr nicht gelungen sei, die unterschiedlichen menschlichen Kulturen als ein „einheitliches Phänomen“ zu erklären. Deshalb hätten wir uns im Relativismus „festgefahren“.
Girards Ansicht nach biete das Christentum eine „Lösung“ für diese Probleme, weil es zeige, dass die „Grenzen“, die die Individuen einander setzten, dazu dienten, bestimmte „Konflikte zu verhindern“.
Der französische Akademiker betont, dass das Problem gelöst würde, wenn man wirklich verstünde, „dass Jesus das universale Opfer ist, das eben darum kam, um diese Konflikte zu überwinden“.
Das Christentum bezeichnet er deshalb als eine „Offenbarung der Liebe“, die aber zugleich eine „Offenbarung der Wahrheit“ sei, weil im Christentum „Wahrheit und Liebe übereinstimmen und ein und dasselbe sind“.
Christliche Wahrheit
Der Begriff der Liebe – im Christentum die „Rehabilitation des zu Unrecht beschuldigten Opfers“ – ist nach Girard „die Wahrheit selbst; es handelt sich um die anthropologische Wahrheit und die christliche Wahrheit“.
In Bezug auf Vattimos Aufruf, Abtreibung, Euthanasie und homosexuelle Handlungen zu rechtfertigen, unterstreicht der französische Professor, dass es einen „Bereich des menschlichen Betragens“ gäbe, den Vattimo nicht erwähnt habe: die „Sittlichkeit“. Die Zehn Gebote beinhalteten eine Auffassung der Sittlichkeit, die auch den Begriff der Nächstenliebe beinhalte.
Als Antwort auf Vattimos Vorschlag eines „hedonistischen Christentums“ erklärt Girard, dass es nicht möglich sei, sich einfach „gehen zu lassen“ und alle Skrupel über Bord zu werfen, da sonst jeder das mache, „was er wolle“.
Weiterhin kritisiert der französische Anthropologe die „politisch korrekte Welt“, die die jüdisch-christliche Tradition als die „einzige unlautere Tradition“ erachte und alle anderen vor jeglicher Kritik schütze.
Die christliche Religion dürfe in einem bestimmten Umfeld gar nicht erst „erwähnt“ werden, es sei denn, man wolle sie „unter Kontrolle“ bringen und „eingrenzen“. Es solle der Eindruck erweckt werden, dass das Christentum als wichtigster und einziger Grund für alle „Gräuel der gegenwärtigen Welt“ verantwortlich sei.
Hinsichtlich des moralischen Nihilismus, der die moderne Gesellschaft zu durchdringen scheine, fordert Girard eine „Rückkehr zur Anthropologie, zur Psychologie und zu einem tieferen Studium der menschlichen Beziehungen als bisher“, anstatt einfach nur zu erklären, dass die Wahrheit nicht existierte, „wie es bestimmte Philosophen tun“.
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MfG
Roland Milelli
Winklfeldweg 5
D-83250 Marquartstein
Allemagne
Tel 00 49 8641/7152
Fax 00 49 8641/7820
Rogemi@Gmx.de
Ich weiss zwar nicht, was männersauber ist, aber hier eine Adresse der Usulinen in Rom:
Istituto Religiose Orsoline
Via Nomentana 34
oo161 Roma
Tel 06 4402983 53 33
e-mail contab.orsolineur@pcn.net
(?)
Danke, Alfred!
Ich wollte nur sagen, daß es nicht ganz soo sauber sein muß, durchaus auch mit ein paar Spinnen im Bad...
Waren wir nicht alle bei der Bundeswehr, auf Zeltlager oder haben sonstwie umsonst und draußen übernachtet???
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