30. Januar 2006
"... ich beginne zu ahnen, was Kardinal Meisner (vorausgesetzt, er hat Karl Barth gelesen) mit seinem Vergleich, Ratzinger sei der 'Mozart der Theologie', gemeint haben könnte: 24 Jahre lang musste Kardinal Ratzinger als Präfekt der römischen Glaubenskongregation nicht seine, sondern die Theologie des Lehramtes zum Klingen bringen und ihren Klang reinhalten, indem er sie vor allen denkbaren Disharmonien an ihren Rändern säuberte. Und in dem Maße, wie in seinen theologischen Äußerungen der objektive Gehalt der lehramtlichen Theologie mit seinen eigenen subjektiven Sprachschöpfungen nicht einfach nur korrespondierte, sondern perfekt harmonierte, war es totale Theologie; diese wollte allenfalls im mozart’schen Sinne schön sein, und das bedeutet, dass sie vor allem konkret war, indem sie die theologiepolitischen Forderungen des Vatikan unterhaltsam und eloquent, auf der Höhe der inhaltlichen Debatten ihrer Zeit, zur Sprache brachte. Wie bei Mozart war es auch bei Ratzinger Ausdruck formvollendeter Virtuosität, sich so anzuhören, als bringe er nicht sein eigenes Anliegen zum Klingen, sondern stehe ganz im Dienst eines Höheren." (Pfarrer Dr. Martin Schuck im Newsletter des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim)
28. Januar 2006
Aus einem Vorwort von Papst Alexander VI.:
"Die meisten von uns laufen verwundet herum, moralisch gesehen. Wie gehen wir mit dieser Tatsache um? Sollen wir vorgeben, das sei normal - und das Evangelium aufweichen, so daß wir ein gutes Gewissen behalten? Oder vorgeben, das stimme nicht - und die Fäuste ballen, bis die Knöchel weiß werden?
Idealerweise führt Ortho-doxie, der richtige Glaube, zu Ortho-praxie, richtigem Verhalten. Wozu ich nur sagen kann: 'Schön wär's.' Die Autoren dieses Buchs scheinen eine andere Lösung gefunden zu haben, die ich 'Ortho-laxie' nennen will. Glaube an alles; tu, was du kannst; gib zu, daß du im Grunde ein Arsch bist, und wende dich der Quelle des unendlichen Erbarmens so demütig und häufig zu, wie es geht.
Wenn es etwas gibt, das ganz und gar nicht zum Christsein passt, dann ist es Stolz, oder wie wir heute sagen würden: ein 'gesundes Selbstwertgefühl' und ein 'gutes Gewissen'." (Bad Catholic's Guide to Good Living, S. XVI - eigene Übersetzung)
Wenig beeindruckt zeigt sich Herr Paul im Freitags-Strizz der FAZ von einem Aufruf zur Nächstenliebe.
Was zu erwarten war.
26. Januar 2006

Auch wenn das Spiegel-Latinum das Führen eines lateinischen Blogtitels nicht explizit gestattet, sehe ich nach diesem Ergebnis im Spiegel-Latein-Quiz weniger denn je einen Grund, ihn zu ändern.
Christian Geyer(FAZ) sieht die päpstliche Enzyklika im Kern als "Reflexion über den christlichen Vernunftbegriff:
"Der Dogmatiker Ratzinger ist freilich Dialektiker genug, um in einem Vernunftbegriff, der seine Geltungsansprüche allzu extensiv in moralisches Terrain vorschiebt, zumindest ein sprachliches Problem auszumachen. Bei aller Liebe zu dem apologetischen Bemühen, Jerusalem mit Athen zu versöhnen und die christliche Religion als eine dem Logos, der Vernunft verschriebene Religion kenntlich zu machen, weiß Ratzinger doch aus der Geschichte seiner eigenen Kirche nur zu genau, wie rasch eine überdehnte Vernunft, in Unvernunft und pure Ideologie umschlägt. Als Papst scheint seine Frage immer wieder zu sein: Wie läßt sich eine Sprache der Verkündigung sprechen, die das Dogma bewahrt, aber gleichzeitig den fragmentarischen Charakter von Sprache hinreichend in Rechnung stellt?"
25. Januar 2006
"Wir haben der Liebe geglaubt: So kann der Christ den Grundentscheid seines Lebens ausdrücken. Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluß, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt." (Deus Caritas Est, Nr. 1)Die deutschsprachige Öffentlichkeit und ihre Schreiberlinge sind vom deutschen Papst beeindruckt - sogar der taz bleibt nichts übrig, als vor "einem klugen, alten Mann" den Hut zu ziehen. (Eine Zusammenstellung von Stimmen findet sich bei fono)
Am kürzesten dürfte heute Oberlaie Hans Joachim Meyer gesprungen sein, dem zum Thema "Liebe" nur eingefallen ist, daß sich "im Dienst der Liebe ... die Kirche unmittelbar der Not der Menschen" zuwendet. Darüberhinaus Gemeinplätze in eigener Sache zum Streben nach Gerechtigkeit als Ermöglichung einer menschlichen Gesellschaft und zur "unmittelbare(n) Aufgabe der christlichen Laien, am öffentlichen Leben teilzunehmen und sich für eine gerechte Ordnung der Gesellschaft einzusetzen".
Spricht nicht der Papst in Nr. 37 von "Aktivismus und ... drohende(m) Säkularismus vieler in der karitativen Arbeit beschäftigen Christen"? Diese Gefahr verschont auch andere "beschäftigte Christen" nicht...
Der gedankenlesende Spiegel zu einer möglichen oder gar wahrscheinlichen Kurienreform:
"Wenn Kurs und Lehre stimmen, so die Grundüberzeugung des Oberhirten, könne den in den letzten Jahrzehnten zunehmend geschwächten Diözesen auch wieder mehr Autonomie eingeräumt werden."
Dann bräuchten wir nicht einmal einen Papst. Und keinen Bischof mit seinen Hilfstruppen.
24. Januar 2006
Der netbib-Blog über die neueste Veränderung der vatikanischen Einstellung zu den eigenen Urheberrechten. (Wobei der "Pfaffe" im letzten Satz nicht nur unnötig, sondern eines Blogs wie netbib unwürdig ist...)
Wenigstens die FDP-Bundestagsfraktion hat schon die Enzyklika gelesen und ihre Meinung gebildet:
"Während in der Vergangenheit die rigide Sexualmoral der katholischen Kirche häufig so verstanden wurde, dass die sexuelle Liebe grundsätzlich abglehnt wird, stellt Papst Benedikt XVI. nun klar, dass auch darin Ausdruck der von Gott gegebenen Fähigkeit zur Liebe liegt. Damit überwindet der Papst ein Menschenbild, das einen Teil des Menschen ablehnte, und legt hoffentlich den Grundstein für eine breite Diskussion auch innerhalb der Kirche.Mit Kanonen auf Spatzen, die seit Jahrzehnten nicht mehr dort sitzen. Katechismus für Goldmann (der übrigens neuerdings auch Mitglied im Zentralkomitee ist - wozu ein Taufschein und ein politisches Amt nicht alles qualifiziert!).
Die Einschränkung, dass die sexuelle Liebe nur dann positiv zu bewerten sei, wenn sie sich im Rahmen der Ehe zu Sorge und Opferbereitschaft verwandele, geht jedoch an der Realität vorbei. Der sexuelle Aspekt der Liebe gehört untrennbar zum Menschsein und hat auch und gerade in der Partnerschaft ihren Platz. Eheliche Liebe kann nicht in ihre einzelnen Bestandteile zertrennt werden, von denen einige dann besser oder schlechter sein sollen." (Pressemitteilung der FDP-Fraktion)
Ich bin offensichtlich den vom mir ins Spiel gebrachten Schwarzen Peter eines "blogozesenweiten Tag des Gebetes und der Umkehr" nicht losgeworden. Da Affären wie die kürzlich stattgehabte aber würdig zu Grabe getragen werden und vor IHm ihren Abschluß finden sollten, schlage ich für den nächsten Freitag, 27. Januar 2006 vor:
Wir widmen diesen Tag dem Nachdenken über die Blogozesengeschehnisse der ersten Januarwochen und vertrauen allen Ärger, alles Versagen, alle Verfehlungen und - ja, auch die: - Sünden der Barmherzigkeit GOttes an - auf daß sich in Zukunft in unseren irdischen Gefäßen wieder etwas mehr göttlicher Glanz zeigen möge.
Als praktische Übungen empfehle ich:
- aktives und passives Blogfasten - no posting, no reading
- das "normale" Freitagsfasten unserer Kirche
- das Beten des Confiteor bzw. des Schuldbekenntnisses
- das Beten von Psalm 51
- eine Betrachtung des Gleichnisses vom barmherzigen Vater und seinen zwei Söhnen (Lk 15, 11 - 32)
- andere Gebets- und Bußübungen, je nach Spiritualität, Lebensstand, Gemeinschaftszugehörigkeit ("Jemand beim Opus Dei hier?") ad libitum.
Der französische Philosoph Bernard-Henri Levy war auf den Spuren von Alexis de Tocqueville unterwegs und äußert sich jetzt in einem Interview zu seinem Besuch in den U.S. of A.:
"In diesen großen baptistischen Kirchen entsteht meiner Meinung nach gerade etwas Neues, eine neue Religion. Dort predigt man von einem nahen, alltäglichen Gott, der reine Präsenz und Sympathie ist, ein Nachbarschaftsgott. Das scheint mir doch ein unausgesprochener Bruch mit der jüdisch-christlichen Tradition, ja sogar mit den traditionellen protestantischen Kirchen, die ja immer noch einen Begriff von Transzendenz, Distanz, von Geheimnis und Offenbarung hatten. Es ist nicht ganz klar, wohin das führt. Das ist eine echte Frage, und sie ist stellvertretend für das, was im ganzen Land vor sich geht."So weit hätte BHL gar nicht reisen brauchen, um einem "unausgesprochenen Bruch mit der jüdisch-christlichen Tradition" zu begegnen. Ginge ein "atheistischer französischer jüdischer Intellektueller" öfter mal in den deutschen Sonntagsgottesdienst, dann hätte er schon lange einen ähnlichen Paradigmenwechsel wahrnehmen können - allerdings ohne die begleitende Serviceorientierung amerikanischer Freikirchen ("Kein Starbucks in der Kirche!")
Habe ich schon erwähnt, daß wir laut der Präfation des vergangenen Sonntags - eine von den neuen, mundgerechten - das "Heilig" nicht mehr mit allen Chören der Engel, sondern nur noch "mit der ganzen Kirche" anstimmten? "Distanz, Geheimnis, Offenbarung" verflüchtigen sich leise, ganz leise als Attribute GOttes - und zurück bleibt "reine Präsenz und Sympathie", ein leiser, unaufdringlicher, netter Banknachbar, ein Kinderfreund, inkarniertes Sozialkapital.
23. Januar 2006
Hauptsache, plausibel?
"Wenn es stimmt, was über den Inhalt der mit Spannung erwarteten Enzyklika bisher geschrieben wurde, ist Joseph Ratzinger sich treu geblieben. Anders als Karol Wojtyla in seiner ersten Enzyklika "Redemptor Hominis" zeichnet Joseph Ratzinger kein düsteres Bild von einer in Umweltverschmutzung, Kriegen und Konflikten erstarrten Welt, sondern konzentriert sich auf den Kern der christlichen Heilslehre." (ZDF -heute.de)
Vergessen, daß die letzten Jahre hindurch für einen Großteil der veröffentlichenden Meinung Karol Wojtyla der hoffnungsvolle Optimist und Menschenfreund war, der von dem augustinischen Pessimisten auf dem Cheftheologensessel immer wieder ausgebremst wurde...
"Man höre und staune: Selbst der ehemalige Theologie-Professor und Glaubenshüter Ratzinger lässt seine, nunmehr mit dem päpstlichen Siegel geadelten Zeilen von den Haustheologen der wichtigsten Kurienbehörde gegenlesen."
Wo, liebes ZDF, lebt eigentlich Dein Vatikankorrespondent? Was macht Andreas Klinner den lieben langen Tag? Macht sich der Guteste nicht klar, daß mit einer Enzyklika nicht mehr Joseph Alois Ratzinger zu seinen Brüdern im Bischofsamt, den katholisch und andersweitig Christgläubigen sowie allen Menschen guten Willens spricht, sondern der derzeitige Nachfolger des Apostels Petrus - und zwar in Kontinuität mit seinen Vorgängern und in Übereinstimmung mit dem, was die Kirche glaubt, lehrt und selber tut?
Wir verstehen ja das Bedürfnis der Medien und Mediennutzer nach Personalisierung, allerdings: Ein gewisses Aufgehen im Amt ist für (je)den Papst noch unausweichlicher und für die Kirche notwendiger als für jeden anderen Amtsträger auf dieser weiten Welt. Nicht um Sonderideen eines großen Theologen geht es in der Antrittsenzyklika, sondern um die Aktualisierung des "immer und überall" Geglaubten.
Was, nebenbei gesagt, wäre älter und was aktueller als der Satz des Apostels: "Gott ist Liebe"?
Auch in meiner kleinen Stadt ist es nun so weit, daß "Die große Stille" im Kino läuft. Nicht im Multiplex, sondern im kleinen Saal des kleineren Kinos von A., mit 60 Sitzplätzen, die für beide Sonntagsvorstellungen ausverkauft waren.
Gut vorbereitet durch den 5. Satz aus Olivier Messiaens "Quatuor pour la fin du temps" - den wunderschönen "Lobgesang auf die Ewigkeit unseres Herrn Jesus" - tauchten Frau Scipio und ich ein in den Ort am Ende der bewohnten Welt - zum Glück ohne Werbevorspann.
Nach zwei Minuten waren die Zuschauer - zum großen Teil wohl "aktive" bzw. "praktizierende" Katholiken und Christen - still und hielten - mit ein paar Hängern nach 2 Stunden - andächtig durch.
Christ sein und katholisch sein pur kam nun, ohne Anbiederung, ohne Anpassung, erratisch, selbstverständlich, ohne Erklärung. Als sei es das Natürlichste auf der Welt, alles zu verlassen und der Liebe zum HErrn nichts vorzuziehen. Als wüssten wir alle, was es heißt, daß der HErr uns verführt, und was geschieht, wenn wir uns verführen lassen.
Wo war GOtt in diesem Film? In SEinen Worten, weiß auf schwarz, französisch und deutsch, überlieferten Worten aus dem Evangelium, den Propheten, den Kirchenvätern, anwesend als der Unterbrechende. Dann aber vor allem als der Angebetete und schweigend Gegenwärtige, im Dunkel der nächtlichen Kapelle, im Sonnenlicht des Klostergärtchens, das zu hacken ist. Als der, der am Grund des Schweigens, im Tiefen der Seele wartet - über Erfolgsquoten des Findens, über die Häufigkeit ekstatischer Momente fiel allerdings kein Wort. Nur ein alter, blinder Karthäuser kam zu Wort und zog eine geistliche Bilanz seines Lebens - für ihn war das meiste schon vorbei, er wusste, daß er schon über die Schwelle tritt. Er hatte nichts mehr zu verlieren, da er schon alles verloren hatte an IHn. Keine vorwitzigen Feststellungen, wie schön es ist bei IHm. Kein Kokettieren, wie schwer ER sich finden und festhalten ließe. Nicht einmal Bekenntnis möchte ich nennen, was der alte Mann mit den geschlossenen Augen sagte. Eher eine Feststellung, von der alles Unwesentliche, alles Persönliche abgestreift ist, die im Raum zwischen ihm und uns fest-gestellt bleibt - aufgeladen mit Gegenwart.
Ich bin kein Kinogeher, aber einen so sinnlichen Film gesehen zu haben kann ich mich nicht erinnern. Gesichter, Augen, Bartstoppel und geschorene Köpfe, brummige, tastende, psalmierende Stimmen, dröhnende Schuhe in den leeren Gängen, knarzendes Holz, zupackende Hände. Still fallender Schnee, brausender Wind. Licht und Dunkel, Wiesenblumen, ein roter Fensterladen, blaßgrüne Fenchelstangen, braunes Brot.
Lassen wir es für jetzt dabei - später vielleicht mehr. Nur schon einmal die Empfehlung: Wer den Film noch nicht gesehen hat, der möge es tun.
22. Januar 2006
"Ich meine, es sollte auch in der Zukunft der Kirche, und zwar nicht nur in den seltensten Fällen, so sein:
Da kniet ein Christ allein und still in der Kirche vor dem heiligen Schrein, in dem das Brot des Lebens für seinen Empfang aufbewahrt wird. Dieser Christ weiß, daß Gott überall ist, mit seiner Macht und Liebe alles trägt, allem unsagbar nahe ist, die ganze Welt der Dom seiner ewigen Anbetung ist. Aber dieser Christ weiß auch, daß er selber noch lange nicht weiß, daß der in Allmacht und Liebe überall gegenwärtige Gott, weil wir ihm nicht immer nahe sind, sich selbst einzelne Orte und Wirklichkeiten geschaffen hat, die es uns, die in Raum und Zeit Gefangenen, leichter machen, seine Gegenwart zu ergreifen. -
Jesus aber ist das Ereignis, in dem Gott unüberbietbar und unwiderruflich für den endlichen Menschen seine heilschaffende Gegenwart gegeben hat. Und vor diesem leibhaftigen Jesus, wenn auch verhüllt unter sakramentalen Zeichen, kniet dieser Christ. (...) Er schaut auf den, den sie durchbohrt haben; er ist dem ganz leibhaftig nahe, in dem Gott die Welt als seine eigene Wirklichkeit angenommen hat.
Der betende Christ schweigt, er nimmt die stille Ruhe dieses Sakraments entgegen, er kann diesem sakramental gegenwärtigen Herrn seines Lebens dieses oder jenes Anliegen seines Lebens vortragen; aber letztlich will er durch diesen sakramental gegenwärtigen Jesus eben doch nur aufgenommen werden in die Wahrheit und die Liebe Gottes, die sich schweigend von diesem sakramentalen Zeichen her ausbreitet.
Ich meine, wir dürfen auch in Zukunft das, was unsere christlichen Vorfahren geübt haben, nicht vergessen." (Karl Rahner, 1981, zit. in: "ein neuer Weg, eine innere Pilgerschaft, die unser ganzes Leben ändert" (Arbeitshilfen Nr. 198, S. 4f (1,18 MB)
"Eine Ökumene im Sinne einer Wiederherstellung der Kircheneinheit wie vor der Reformation sei für die evangelische Kirche nicht vorstellbar, sagte Käßmann". (Neue Bildpost via Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers)
Da passt es ja wie die Faust aufs Auge, daß mir heute mal wieder eines meiner ersten Andachtsbildchen in die Hände fiel. Vorne der hl. Augustinus mit Mutter und Schriftrolle ("Inquietum est cor nostrum..."), hinten ein Gebet für die Einheit der Christen:
"O Gott, Du zeigst den Verirrten den rechten Weg. Du einigst die Getrennten und erhältst sie in der Einheit. Wir bitten Dich: Gieße in Deiner Güte über das christliche Volk die Gnade der Einigung aus, daß es der Spaltung ein Ende mache, dem wahren Hirten Deiner Kirche sich anschließe und Dir würdig diene. Durch Christus, unsern Herrn. (3 Jahre Ablaß)"
Katharina Borchert hofft für alle Teenies auf strenge Eltern (und sogar Veronica Ferres hatte eine spannende Kindheit, wahrscheinlich nicht "trotzdem", sondern "deswegen"). (WAMS)
Da ist es ja richtig gut, daß die liberale Gesellschaft um uns herum immer noch einen strengen und liebevollen Papst hat.
19. Januar 2006
Da freut sich die taz. Aus der Distanz lässt sich gut über die Volxbibel lachen: Jesus' fettes Comeback.







